1. Herstellerinfo Chemoform
2. Weitere Tips
Alusulfat bildet eine feine Schicht auf dem Filterbett, welches den Filter anschärft - feinen Schmutz zurück hält.
1.
Flockergranulat / Flockfix Pulver
Artikel-Nr.: 0907
pulverförmig, zur Trübungsbeseitigung
Zubereitung mit Aluminiumsalzen
Anwendungsbereich
Zur Flockungsreinigung von privaten und öffentlichen Schwimmbädern oder kommunalen, industriellen Abwässern mittels Dosierpumpen / Skimmerzugabe und direkte Zugabe ins Beckenwasser.
Eigenschaften
Flockt in breitem pH-Wert-Spektrum (am effizientesten jedoch bei pH 6,5 bis 7,2)
Als Pulverprodukt lange lagerfähig und platzsparend
Schnelle Flockenbildung
Anwendung
Granulat in warmem Wasser auflösen. Empfohlene Einsatzmenge in Wasser einrühren.
Zur diskontinuierlichen Flockung: Lösung gleichmäßig über die Wasseroberfläche verteilen.
Zur kontinuierlichen Flockung: Die Dosierpumpe einstellen. Immer eine Wochenration ansetzen.
Die Dosiermenge richtet sich nach der Beckenbelastung und Umwälzzeit, d.h. kurze Umwälzzeiten und geringe Personenbelastung bedürfen geringer Dosierung, lange Umwälzzeiten und reger Badebetrieb einer höheren Dosierung.
Zur Erhöhung der Filterschärfe bei Sandfilteranlagen Flockergranulat-Lösung in den Skimmer gießen, dabei Filteranlage laufen lassen.
Bei Kieselgur - Filtern kein Flockergranulat verwenden.
Herstellerangabe Chemoform:
Anwendungsverfahren - Zugabemengen je 10 cbm Wasser
Privat 100 g ( Lösung =1 kg Flockfix Granulat je 10 l Wasser )
Öffentlich: kontinuierliche Flockung 10 bis 20 ml Flockfix Granulat-Lösung je 10 cbm Umwälzwasser
( Dosierpumpe richtig einstellen / 10%ige Lösung )
Gefahrenhinweise und Sicherheitsratschläge
Beachten Sie die Hinweise auf dem Produktetikett und das Sicherheitsdatenblatt.
Produkt immer für Kinder unzugänglich aufbewahren!
Lagerung: Frostfrei und verschlossen lagern.
Vorsicht: Niemals mit anderen Chemikalien mischen!
2. Anwendertips
Zugabemengen:
Alusulfat zum anschärfen des Filters.
Alusulfat bildet eine feine Schicht auf dem Filterbett, welches den Filter anschärft - feinen Schmutz zurück hält.
Man setzt aus dem Granulat eine Lösung an und gibt diese sehr langsam bei laufender Filteranlage dem Skimmer zu.
Wir haben erfolgreich getestet: für Filter d 400 mm, 100 g (bis 150 g) Alusulfat in 1 Liter Wasser gelöst dem Skimmer zugegeben.
Es erfolgt ein zügiger Druckanstieg im Filter um 0,3 bar in 1 bis 3 Tagen, dann sollte rückgespült werden.
Dies gegebenfalls wiederholen bis das Beckenwasser klar ist..
In einem Forum gefunden: 100 g in 5 Liter Wasser gelöst und über 5 Std. in den Skimmer tropfen lassen,
die Beckengröße wurde nicht genannt.
Verteilen auf der Wasseroberfläche mit Gießkanne:
Herstellung einer 3%-igen Lösung, Einsatzmenge ca. 1 bis 3 g / m³ Beckeninhalt
Alternativ kann die Lösung auch direkt ins Becken eingemischt werden.
Dauerzugabe über Dosierpumpe (oder Tropfflasche am Skimmer):
Einsatzmenge 0,5 bis 3 g je m³ Volumenstrom.
Anschärfung von Sandfiltern:
Empfehlung eines ehemaligen Lieferanten - würden wir als Mindestzugaben bewerten.
250 g Alusulfat je m² Filterfläche, 1: 20 auflösen und nach Filterrückspülung sehr langsam in den Skimmer zugeben.
Filterflächen: d 400 / 0,13 m² - d 500 / 0,20 m² - d 600 / 0,28 m²
Bei Einsatz von Flockmitteln ist strikt auf den pH-Wert zu achten
Die meißten Flockmittel arbeiten "zur optimalen Flockenbildung bei dezenter Zugabe über eine Dosierpumpe" im Bereich von 6,5 bis 7,2 pH.
Im privaten Schwimmbad darf der pH-Wert nicht über 7,4 ansteigen, darüber lösen sich die Flocken auf und man hat die Trübstoffe wieder im Becken, bzw. die Flockenbildung wird derb eingeschränkt.
Hinweise zur Flockung
In der Filterpumpenauswahl sollte der Beckeninhalt über ca. 4 Std. ein mal umgewälzt werden, - die Laufzeit der Filteranlage je Tag vorzugsweise 2 Beckeninhalte in 8 bis 10 Std.
Das bedeutet aber nicht, daß der gesamte Beckeninhalt in den 4 oder 8 Std. dem Filter zugeführt wird. Man erreicht evtl. 40 bis 50 % des Beckeninhaltes, - dies unter Voraussetzung einer ordentlichen Beckendurchströmung. Es wird vermischt, im Becken sind undurchströmte Totzonen. In dieser Zeit verbleibt der Schmutz des vom Filter unberührten Beckenwassers im Becken - bzw. die Schmutzbelastung des gesamten Wasserinhaltes wird in dieser Zeit lediglich verdünnt.
Eine ca. 90 %-ige Beckeninhaltserfassung zum Sandfilter findet erst über viele Tage statt.
Eine funktionierende Flockung stellt man am Manometer des Filterbehälters fest. Nach erfogtem Rückspülvorgang = sauberes Filterbett wird der Druckanstieg nach Flockmittelzugabe nachverfolgt.
Ein zügiger Anstieg um ca. 0,3 Bar gibt Auskunft über die Schmutzansammlung an der Filteroberfläche. Bei zu hohem Druckzuwachs über 0,3 - 0,5 Bar sollte dringlichst rückgespült werden, ansonsten könnte der Schmutz durch das Filterbett ins Becken gedrückt werden (Filter schlägt durch).