Flockfix Kartuschen
Artikel-Nr. 0908
Gepreßtes Flockungsmittel zur Verbesserung der Filterwirkung
Zubereitung mit Aluminiumsulfat
Anwendungsbereich
Zur Flockungsreinigung von privaten Schwimmbädern
Eigenschaften
Langsam löslich, ca. 12 Stunden
Lange lagerfähig und platzsparend
Für alle Schwimmbäder mit Sandfilteranlagen
125 g Kartuschen (8 St. im Karton)
Anwendung
2 bis 3 Tage vor dem Filterrückspülen 1 Kartusche je 20 - 50 cbm Beckeninhalt in den Skimmer legen.
Vorher pH-Wert einstellen auf 7,0 - 7,4.
Filteranlage möglichst ganztägig durchlaufen lassen.
Mit anschließendem -reichlich bemessenen- Rückspülen wird Flockmittel + Schmutz aus dem Wasserkreislauf entfernt.
Nur bei Sandfiltern einsetzen. Nicht für Kartuschenfilter geeignet, da diese zu grob sind.
Anwendungsverfahren Zugabemengen je 40 - 50 cbm Beckeninhalt
Flockung 1 Kartusche
Gefahrenhinweise und Sicherheitsratschläge
Beachten Sie die Hinweise auf dem Produktetikett und das Sicherheitsdatenblatt.
Produkt für Kinder immer unzugänglich aufbewahren!
Lagerung: Frostfrei und verschlossen lagern.
Vorsicht: Niemals mit anderen Chemikalien mischen!
Zusatzinfo:
Bei Einsatz von Flockmitteln ist strikt auf den pH-Wert zu achten
Die meißten Flockmittel arbeiten "zur optimalen Flockenbildung bei dezenter Zugabe über eine Dosierpumpe" im Bereich von 6,5 bis 7,2 pH.
Im privaten Schwimmbad darf der pH-Wert nicht über 7,4 ansteigen, darüber lösen sich die Flocken auf und man hat die Trübstoffe wieder im Becken, bzw. die Flockenbildung wird derb eingeschränkt.
Alusulfat bildet eine feine Schicht auf dem Filterbett, welches den Filter anschärft - feinen Schmutz zurück hält.
Hinweise zur Flockung
In der Filterpumpenauswahl sollte der Beckeninhalt über ca. 4 Std. ein mal umgewälzt werden, - die Laufzeit der Filteranlage je Tag vorzugsweise 2 Beckeninhalte in 8 bis 10 Std.
Das bedeutet aber nicht, daß der gesamte Beckeninhalt in den 4 oder 8 Std. dem Filter zugeführt wird. Man erreicht evtl. 40 bis 50 % des Beckeninhaltes, - dies unter Voraussetzung einer ordentlichen Beckendurchströmung. Es wird vermischt, im Becken sind undurchströmte Totzonen. In dieser Zeit verbleibt der Schmutz des vom Filter unberührten Beckenwassers im Becken - bzw. die Schmutzbelastung des gesamten Wasserinhaltes wird in dieser Zeit lediglich verdünnt.
Eine ca. 90 %-ige Beckeninhaltserfassung zum Sandfilter findet erst über viele Tage statt.
Eine funktionierende Flockung stellt man am Manometer des Filterbehälters fest. Nach erfogtem Rückspülvorgang = sauberes Filterbett wird der Druckanstieg nach Flockmittelzugabe nachverfolgt.
Ein zügiger Anstieg um ca. 0,3 Bar gibt Auskunft über die Schmutzansammlung an der Filteroberfläche. Bei zu hohem Druckzuwachs über 0,3 - 0,5 Bar sollte dringlichst rückgespült werden, ansonsten könnte der Schmutz durch das Filterbett ins Becken gedrückt werden (Filter schlägt durch).