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Info Saness - notwendige Flockmittelzugabe bei Sandfilteranlagen


Bei dem Einsatz von SANESS ist zu beachten, daß bei Anlagen mit Sandfilter der anfänglich enthaltene hoch effiziente Filterhilfsstoff durch 1. Rückspülen verloren geht.
Dieser ist zur Erzielung kristallklaren Wassers mit handelsüblichen Flockmitteln in der Bade-Saison fortlaufend, ein- bis zweiwöchentlich je nach Becken-Belastung, zu ersetzen.


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Bei Anlagen mit Kartuschenfilter gibt es diese Erscheinung nicht, da der Filterhilfsstoff in der Kartusche hängen bleibt (ohne sie zu blockieren).
Sandfilternalgen: Organischen Eintrag, der auf Grund fehlender Oxydanten seine Farbe behält, könnte nach einigen Wochen sichtbar werden. Daher empfehlen wir immer eine begleitende Flockung um die Wasserbrillianz zu erhalten. Wichtig und unabdingbar bei unüberdachten Freibädern.
In Schwimmhallen und überdachten Bädern wird der Umwelt-Schmutz abgehalten. Die Flockzyklen können erweitert werden.
Funktioniert die Flockung nicht, - egal aus welchen Gründen (evtl. ist auch Ihr Sandfilter ungeeignet), ist von Saness abzuraten.

Details und weiteres unter "Produktinformationen"



Zwingend notwendige Flockung bei Sandfilteranlagen - Ihr Sandfilter muß für "Flockung" geeignet sein !:
Voraussetzung bei Saness - der Schmutz muß zum Filter und dort zurückgehalten werden.
Funktioniert das nicht, verbleibt der Schmutz (auch grüne Clorophyllausfällungen aus Pollen und Blütenstaub - das sind keine Algen, aber zum verwechseln ähnlich) im Becken.
Ein Grund mangelhafter Flockung kann natürlich auch der Sandfilter selbst sein, wie verbackenes Filtermaterial oder zu hohe Fließgeschwindigkeiten im Sand-Filterbett (= Sandwaschanlagen).

Saness wirkt anders - halt nicht oxidierend.
Dies stellt etwas andere Anforderungen im Handling zur Erzielung super klaren Wassers nur rein von der Optik (alles andere macht Saness von selbst).
Zur Beseitigung der feinsten filtergängigen Trübstoffe muß zusätzlich Flockungsmittel zur Filterunterstützung von Sandfilteranlagen eingesetzt werden.

Flockmittelauswahl:
Die besten Ergebnisse mit "funktionierenden- und optimal ans Becken angepaßten-" Sandfilteranlagen für unser 20 m³ - Testbecken waren die herkömmlichen Flockkartuschen auf Alusulfatbasis - 1 bis 2 Stck je Woche.
Die üblichen Flockmittel wie „Superklar“ von Bayrol, „Flockkartuschen“ auf Basis Alusulfat und „Flockfix flüssig“ Basis Aluminiumhydroxichlorid sind geeignet für die  Dauerflockung als Prävention. Diese sind aber zu schwach um ein bestehendes Problem zu lösen.
Bei Problemen hat sich Alusulfat- Pulver zum Anschärfen des Filters bzw. Direktflockung im Becken in unseren Test's als das geeignetste Mittel erwiesen.

Eine Anmerkung zu den Flockkartuschen
:
Mit den sehr langsam auflösenden (teuren) Flockkartuschen hatten wir Probleme. Das Wasser war hier immer etwas eingetrübt, brachten nicht die "zeitnahe Leistung".
Ich kanns mir nur so erklären: die sich sehr schnell auflösenden herkömmlichen Flockkartuschen schärfen das Filterbett sehr schnell an (ähnlich dem Alusulfat manuell zugegeben). Mit ein bis zwei Flockkartuschen a. Woche (je nach Becken- und Umweltbelastung) kamen wir bei unserem 20 m³ - Becken wohl am besten zurecht (unser Eindruck).
(Hirschfeld K-D)

Zur wöchentlichen prophylaktischen und Dauer-Flockung
eignen sich vorzugsweise die Flockkartuschen, sowie das „Superklar flüssig“.
Gleichfalls das Aluminiumhydroxichlorid „Flockfix flüssig“ zur wöchentlichen Filteranschärfung. Auch mit einer Alusulfatlösung lässt sich der Filter anschärfen.
Mit Flockfix Flüssig lässt sich auch eine Dauerflockung über eine Dosierpumpe realisieren.

Bei Problemen
wurde herstellerseitig Saness „Alusulfat“ zum anschärfen des Filters empfohlen. Man setzt aus dem Granulat eine Lösung an und gibt diese langsam bei laufender Filteranlage dem Skimmer zu.
Wir haben erfolgreich getestet: für Filter d 400 mm, 100 bis 150 g Alusulfat in 1 Liter Wasser gelöst - ganz langsam - dem Skimmer zugegeben.
Es erfolgt ein zügiger Druckanstieg im Filter bis 0,3 bar in 1 bis 3 Tagen, dann sollte rückgespült werden, dies gegebenfalls wiederholen.

Bei Einsatz von Flockmitteln ist strikt auf den pH-Wert zu achten
Die meißten Flockmittel arbeiten "zur optimalen Flockenbildung bei dezenter Zugabe über eine Dosierpumpe" im Bereich von 6,5 bis 7,2 pH.
Im privaten Schwimmbad darf der pH-Wert nicht über 7,4 ansteigen, darüber lösen sich die Flocken auf und man hat die Trübstoffe wieder im Becken, bzw. die Flockenbildung wird derb eingeschränkt.

Gilt auch für alle anderen Wasserpflegevarianten mit Chlor und ....
In der Filterpumpenauswahl sollte der Beckeninhalt über ca. 4 Std. ein mal umgewälzt werden, - die Laufzeit der Filteranlage je Tag vorzugsweise 2 Beckeninhalte in 8 bis 10 Std.
Das bedeutet aber nicht, daß der gesamte Beckeninhalt in den 4 oder 8 Std. dem Filter zugeführt wird. Man erreicht evtl. 40 bis 50 % des Beckeninhaltes, - dies unter Voraussetzung einer ordentlichen Beckendurchströmung. Es wird vermischt, im Becken sind undurchströmte Totzonen. In dieser Zeit verbleibt der Schmutz des vom Filter unberührten Beckenwassers im Becken - bzw. die Schmutzbelastung des gesamten Wasserinhaltes wird in dieser Zeit lediglich verdünnt.
Eine ca. 90 %-ige Beckeninhaltserfassung zum Sandfilter findet erst über viele Tage statt.
Eine funktionierende Flockung stellt man am Manometer des Filterbehälters fest. Nach erfogtem Rückspülvorgang = sauberes Filterbett wird der Druckanstieg nach Flockmittelzugabe nachverfolgt.
Ein zügiger Anstieg um ca. 0,3 Bar gibt Auskunft über die Schmutzansammlung an der Filteroberfläche. Bei zu hohem Druckzuwachs über 0,3 - 0,5 Bar sollte dringlichst rückgespült werden, ansonsten könnte der Schmutz durch das Filterbett ins Becken gedrückt werden (Filter schlägt durch).


Wirkstoff Aluminiumsulfat:
Handelsübliche "Flockkartuschen" auf Alusulfatbasis lösen sich in 6 bis 12 Std. auf. In dieser Zeit sollte gefiltert werden.

Die "Delphin - Floc Kissen" sollen sich nach Herstellerangabe Chemoform über mehrere Tage auflösen - dies können wir nicht bestätigen (Auflösung zu langsam - für Saness ungeeignet).
Auch Bayrol Superfloc Plus Fockkartuschen sollen sich nach Herstellerangaben über einige Tage auflösen. Wir selbst haben diese Herstellerangaben nicht geprüft. Die zu langsame Auflösung scheint für Saness nicht geeignet.

"Flockungsgranulat Aluminiumsulfat - Pulver" zur Ansetzung einer Flockmittelsuspension zur individuellen Anwendung.
Man kann es zur Filteranschärfung aufgelöst über den Skimmer zugeben, u.U. auch ins Beckenwasser einmischen, auch eine Lösung per Dosieranlage einmischen.
alternativ zu Flockkartuschen wöchentlich anwendbar, bei schweren Problemen im Moment unser Favorit.

Wirkstoff Aluminiumhydroxichlorid:
"Flockfix Flüssig", Zugabe über den Skimmer zum anschärfen von Sandfilteranlagen, Dauer-Einsatz für Saness nicht getestet. Bei schweren Problemen ungeeignet.
bevorzugt jedoch über eine Dosieranlage in kontinuierlich sehr geringen Mengen zur effizienten zusätzlichen Flockenbildung

Wirkstoff Kationische Polymere:
Hier das Flüssigprodukt "Superklar" von Bayrol, ist dem gesamten Beckenwasser beizumischen und anschließend langanhaltend zu filtern.
Turnusmäßige wöchentliche Zugabe O.K., für schwere Problemfälle ungeeignet.




Superklar, flüssiges Flockmittel
Wirkungsvolles dezentes Flockungsmittel von Bayrol. Flüssiger konzentrierter Klareffekt, auch für Kartuschenfilter und Whirlpools geeignet. Klart das Beckenwasser auf.
Flockkartuschen 8 Stck
Flockmittelkartuschen zur Langzeitflockung, nur für Sandfilter, Wirkstoffabgabe in 6 bis 10 Std. Kartusche a. 125 g.
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