Home > Schwimmbadfilter, Filteranlagen, Filterpumpen, Zubehör für Filteranlagen

Info Schwimmbadfilter


Info Einbindung Filteranlagen 

Einige verschiedene Varianten zum Anschluß von Filteranlagen:
Schwimmschlauch - Flexschlauch - PVC - Hart
Absperrarmaturen, Rohrdimensionierung.....

Einige Hinweise.

Um die Info aufzurufen, klicken Sie bitte hier "Für weitere Produktinfo...".
  *


Sandfilteranlagen - Technik, Auswahl 

Leistung / Betrieb / Standort / Elektroarbeiten
Auslegung der Filterleistung zur Beckengröße & Belastung

Die Pumpenleistung bei Speck-Pumpen ist für 8 mWS System- Widerstand genannt
(Systemwiderstand = Widerstände für Rohrleitungen + Filterwiderstand + Fittings / Winkel - Absperrarmaturen + geodätische Höhe - wie Pumpenhöhe zum Wasserspiegel / Förderhöhe zum Absorber usw.)

Obwohl die Filterpumpen selbstansaugend ausgelegt sind, sollte sich der Saugstutzen der Filterpumpe unterhalb des Wasserspiegels befinden , ermöglicht störungsfreien unkomplizierten Betrieb. Auch Luft von turnusmäßig einzusetzenden Bodenreinigungsgeräten wird rasch eliminiert.

Unsere Filteranlagen sind für 50 m/h Fließgeschwindigkeit im Filterbehälter ausgelegt.
Das bedeutet, die Filtration und das Rückspülen funktionieren optimal.

Der Sandfilter ist einmal je Woche gründlich über 3 bis 5 min anhaltend rückzuspülen. Beachten Sie die anfallende Wassermenge. Die Rückspülleitung muss freien Auslauf für das Rückspülen gewährleisten ( keinen Gartenschlauch ).

Der Standort in gemauerten Schächten ist problematisch und aufwändig. Unzureichende Sperrung des Bauwerkes bringt erhebliche Feuchtigkeit. Die Ablaufleistung der Fußbodenentwässerung muss über der Pumpenleistung liegen.
Bei Freiaufstellung ist die Filteranlage auf einen Sockel zu stellen ( Betonplatte, Gehwegplatten ).

Elektroarbeiten - wichtig !
Die Filteranlage sollte möglichst während des Badebetriebes laufen. Man schwimmt in aufbereitetem Wasser.
Einige unverbindliche Anmerkungen - wir sind keine Elektriker:
Die Filterpumpe und sonstige Elektrik sollte schon spritzwassergeschützt gestellt werden.
Sandfilteranlagen sind außerhalb des Schutzbereiches (2,5 m um das Becken) zu stellen. Direkt neben dem Becken stehend, ist die Anlage komplett einzuhausen.
Wie alle Elektrogeräte am Schwimmbad mit 30 mA Schutzmaßnahme zu versehen. Dieser ist wirkungslos bei EC-Motoren - drehzahlgesteuert über Frequenzumrichter. Hier sollte wohl der Fehlerstromschutzschalter Typ B, oder Trenntrafo Verwendung finden.
Fragen Sie Ihren Elektrofachbetrieb ! Lassen Sie die Schutzmaßnahme vor Inbetriebnahme und turnusmäßig prüfen !


Bestimmung der Umwälzzeit für Privatschwimmbäder,
bei unterschiedlichen Belastungen und Beckenvolumen

Becken-
Volumen

Schwimmbeckenwasser
Umwälzzeit in h bei einer Belastung

gering

durchschnittlich

größer

bis 30

5

4

3

30-50

6

5

4

über 50

7

6

5

Beschreibung der Belastungsfälle
*
geringe Belastung
überwiegende Nutzung durch weniger als 4 Personen
geringe Bepflanzung und Staubentwicklung in Beckennähe

* durchschnittliche Belastung
Nutzung durch 4-5 Personen und zusätzlich 1-3 Besucher
Tägliche Einflüsse durch Vegetation und Umwelt

* Größere Belastung
Nutzung durch mehr als 6 Personen und entsprechend der zusätzlichen Besucherzahl
Erhöhte Umgebungseinflüsse


  *

Allgemeines zu Schwimmbadfilter 


Schwimmbadfilter – Filterlaufzeit, Betriebsweise, Beckendurchströmung

Die Filtration dient zur mechanischen Reinigung des Schwimmbeckenwassers.
Alle sichtbaren und fast sichtbaren Verschmutzstoffe werden auf der Filterbettoberfläche und zum Teil auch in der Tiefe des Filterbettes von Sand- und Mehrschichtfiltern zurückgehalten.
Damit die Filteranlage ihrer Funktion gerecht werden kann, ist die Durchströmung des Beckens mittels Oberflächenabsauger, Bodenauslauf und Einlaufdüsen so zu gestalten, dass der Schmutz zur Filteranlage gelangt, in Bezug auf Durchströmung kaum Totzonen entstehen und Wasserwalzen vermieden werden.
Die Filteranlage ist auf die Beckengröße abzustimmen, zwei Beckeninhalte sollten ca. in 8 bis 10 Std. von der Filterpumpe gefördert werden.  Auf die Förderleistung der Filterpumpe ist wiederum der Filterbehälter auszulegen. Dieser sollte für einigermaßen ordentliche Filtration und gleichfalls funktionierender Filterrückspülung mit ca. 50 m/h in beiden Betriebszuständen durchströmt werden.
Dies ergibt als Richtlinie: Sandfilter d 400, ca. 7 bis 8 m³/h bis 25 m³ Beckeninhalt ( bei geringem Schmutzeintrag auch bis ca. 30 m³ geeignet ), Sandfilter d 500, ca. 10 bis 12 m³/h von ca. 30 bis ca. 60 m³ Beckeninhalt, Sandfilter d 600, ca. 13 m³/h für ca. bis 90 m³ Beckeninhalt.

Filterlaufzeit – oft angefragt:
Was man an Stromkosten ins Becken steckt, spart man an Chemikalien.
Chemikalien müssen im Becken verteilt werden / wirken können - auch im Ruhebetrieb ohne Badende. Je wärmer das Wasser, desto intensiver ist zu filtern, bei warmen Wasser entwickeln / vermehren sich Keime weitaus schneller.
Die Richtlinie für die Filterlaufzeit sollte ca. 1/2 der Beckenwassertemperatur in Stunden gewählt werden, über 22 / 23°C sind diese mit 30 bis 50% zu beaufschlagen.
Man muss das nicht machen, - ist lediglich die logische Konsequenz auf das was im Beckenwasser passiert und wird aus Fachkreisen unserer Branche bestätigt. Vieles sieht man ohne Mikroskop nicht, das Wasser sieht sauber und klar aus, der Filter ist der "Mülleimer" des Schwimmbades, wird dieser nicht mit Chemikalien durchströmt... - man kann es erahnen.

Filter rückspülen:
Mindestens 1 x je Woche ist der Sandfilter anhaltend über 3 bis 5 min rückzuspülen. Dabei wird das Filterbett angehoben, die Steine reiben aneinander, Schmutz löst sich.
Beim Nachfüllen der Rückspülverluste mit Frischwasser erreicht man die notwendige Frischwasserrate fürs Becken von 3 bis 5 % zum verdünnen nicht filtrierbarer Stoffe.

Kartuschenfilter bei kleinen Becken:
Die Hinweise für Sandfilter gelten auch hier im wesentlichen. Neben der Reinigung der Filterkartusche wird aber oft die zwingend notwendige wöchentliche Frischwasserrate in der Badesaison vergessen.

* Es gibt ein neues patentiertes Filtermaterial für Sandfilter, das "AFM". Bestehend aus Glaskörnung, durch spezielle Verfahren "aktiviert", so daß oberflächlich eine keimtötende "hohe negative Ladung" entsteht. Ein Biofilmaufbau "um's Korn herum" soll somit verhindert werden, - resultierend sollen im Filtermaterial keine Trichloramine (reizende und geruchslästige Chlor-Schmutz-Verbindungen) entstehen. Der Preis ist gegenüber Filtersand "gehoben".
Reicht der "altherkömmliche Filtersand" nicht mehr aus ?


  *

ShopFactory (TM). Click Here.