Zu unterscheiden wäre anfänglich die Beckenart:
* Becken mit Schwimmbadabdeckung
* Becken ohne Schwimmbadabdeckung
Die Schwimmbadabdeckung verhindert Verdunstung und damit Wärmeentzug, vor allem im Zustand Lufttemperatur ist gleich oder niedriger als die Wassertemperatur ( nachts ).
Auch durch Wind wird die Verdunstung und damit Wärmeentzug erheblich beeinflußt, Becken möglichst in windgeschützter Lage positionieren.
Richtwerte für Absorberfläche:
* Becken mit Beckenabdeckung: mind. Beckenfläche x 0,5 = Asorberfläche, - besser 3/4 Beckenfläche
Absorberfläche bitte nicht zu knapp auslegen, sonst lohnt der Aufwand nicht, evtl. zu geringe Wirkung.
* Becken ohne Beckenabdeckung: Beckenfläche zu Absorberfläche mind. 1 : 1
bei noch reichlicherer Absorberdimensionierung macht man absolut keinen Fehler, das Beckenwasser zieht zügig und reichlich der Sonneneinstrahlung hinterher.
* Hallenbad: Absorberfläche = 1/2 Beckenfläche
Insgesamt zu empfehlen, je größer - desto besser. Vor allem werden die noch etwas niedrigeren Außentemperaturen in der Übergangszeit besser verwertet.
Ein m² Absorberfläche soll ca. 1000 kWh im Jahr bringen.
Einflußfaktoren:
Sie können davon ausgehen, 50 % Wärmegewinn bringt das Becken selbst, 50 % der Schwimmbadabsorber. Der Absorber vergrößert sinngemäß die Beckenfläche.
Vorzuziehen wären zur Schwimmbadabdeckung immer transulante Abdeckungen, welche Sonnenlicht durchlassen.
Bei lichtundurchlässigen Abdeckungen, oder Becken in ungünstiger Lage ( schattiert ) sollte ein Zuschlag zur Absorberfläche erfolgen.
Lage des Absorbers:
* möglichst Südrichtung, Dach nicht zu steil
* Dachneigung Flachdach bis 25° Neigung wäre optimal, unter 25° kann auch ein Norddach mit etwas Aufschlag genutzt werden.
* Absorber sollte während der Nutzungszeit nicht beschattet werden ( tags 10 bis 18 Uhr, jedoch mind. 6 Std. / Tag Besonnung erforderlich ).
Abweichung von der Ideallage:
* über 25° Südabweichung - Dachneigung nicht mehr als 80°
* über 50° Südabweichung - Dachneigung nicht mehr als 60°
* bei Abweichung von den Idealwerten sollten dann im Vorfeld Zuschläge für die Absorberfläche eingerechnet werden, - ein Fehler ist päter kaum noch änderbar
Pumpenleistung muß anfänglich nur den Höhenunterschied zwischen Beckenwasserfläche und höchstem Punkt des Absorbers überwinden können,
später zieht das fallende Wasser das hochsteigende hinterher, die Filterpumpe überwindet dann nur noch Strömungswiderstände.
( gilt nur für unsere geschlossenen Systeme )
Ausführungsarten:
* Bodenmontage ( z.B. auf Teichfolie )
* Flachdachmontage
* Montage auf schrägen Dächern hängend ( vorzugsweise )
* Montage auf schrägen Dächern quer ( bei breiten aber kurzen Dächern )
Längere Absorber sind billiger und hydraulisch besser.
Steigung bzw. hängende Montage vereinfachen die Entlüftung und Entleerung.